
Am 11.08.98 erhielt die Stadt Münster für das publikom - Stadtnetz für Münster den com!-Award '98. Das System wurde konsequent nach dem Motto "alles unter einem Dach" aufgebaut und bietet mittlerweile ein umfassendes Informationsangebot für viele Bereiche des Lebens in Münster. Ziel war und ist es, das Stadtleben in Münster repräsentativ abzubilden.
Com!-Chefredakteur Horst Ohligschläger überreicht der Oberbürgermeisterin Marion Tüns
den com!-Award '98. Besonders lobte er das durchdachte Konzept des
publikom und seine Inhalte. Ein wenig erstaunt sei man schon gewesen,
daß gerade Münster das Rennen gemacht hat, erklärte Ohligschläger. Vor
Beginn der breit angelegten Untersuchung habe man eigentlich damit
gerechnet, große und finanzstarke Städte auf den vorderen Plätzen des
Ranking zu finden. Überraschend stand aber Münster an erster Stelle.
Nicht von ungefähr, denn in Münster ist ein abgerundetes System durch die
Kooperation aller gesellschaftlichen Gruppen entstanden. Stolz nahm
Oberbürgermeisterin Tüns daher den Preis entgegen. War es doch die Stadt
Münster, die den Weg zum publikom durch ihren Ratsbeschluß zum Digitalen
Offenen Münster (D.O.M.) ermöglichte.
In einer kleinen Ansprache dankte Oberbürgermeisterin Tüns allen
Beteiligten und forderte sie auf, auch weiter an dem System zu arbeiten.
In einem späteren Fernsehinterview erklärte sie, daß die Untersuchung
auch Schwachpunkte des publikom aufgezeigt habe. Diese Punkte sollen
nun verbessert werden, wobei andere Städte durchaus als Vorbild dienen
können. "Viele Städte haben Münster als Vorbild genommen, nun schauen wir
mal auf andere Städte", so Tüns.
Der com!-Award '98 geht an die Stadt Münster. Durchgeführt wurde die Untersuchung von der com!-Redakteurin Christiane Link (1. Reihe, rechts). Auch sie war vom Angebot Münsters im Internet überrascht und fand viele gute Worte für das System. Link: "Das Konzept hat Vorbildcharakter. Daß dieses so bleibt, dafür wollen die "Erbauer" (hintere Reihe) auch in Zukunft sorgen.