Die Frage lautete: Wie soll die Stadt Münster das Haushaltsloch stopfen?
Fr.-Josef Joemann (fr.-jos.joemann@web.de)
schrieb am 13.01.2002 um 11:11 Uhr:
Geld spielt keine Rolle!Gibt es einen vernünftigen Grund für die Veröffentlichung von sechs !! identischen Anzeigen im "Immobilienmarkt" am Samstag, dem 12.01.2002 ? Warum nicht eine Anzeige?
Das ist Steuergeldverschwendung pur. 6x Kopf "STADT MÜNSTER", jeweils eine Überschrift mit einem Vierzeiler als Text, dann wieder 6 x identischer Text. Die Anzeigen sind alle 70 mm x 90 mm, insgesamt also 420 mm x 90 mm. Zusammengefasst zu einer Anzeige hätte man die Hälfte des Platzes und damit auch der Kosten sparen können.
Kann man meine Neugierde befriedigen und mir mitteilen, in wieviel Publikationen die Anzeigen erschienen sind und wieviel die Aktion insgesamt gekostet hat? Gibt das Presseamt unkritisch alles weiter, was die Kollegen in den anderen Ämtern veröffentlicht haben wollen? Der Bund der Steuerzahler fordert seit Jahren die Einführung des Tatbestandes der Steuergeldverschwendung. Das ist m.E. so ein Fall.Wie reagiert das Rechnungsprüfungsamt der Stadtverwaltung?
Gerhard Meerpohl (meerpohl @muenster.de) aus Münster
schrieb am 12.01.2002 um 00:14 Uhr:
Wo soll Münster sparen?Ic meine, die Frage ist alsch gestellt und ich halte die Antworten für abweig.
Die Frage sollte lauten: wann soll Münster sparen? Und die Antwort muss m.M. heissen: zu Zeiten eines Wirtschaftsbooms soll gespart werden, dann heizen Ausgaben der öffentlichen Hand die Konjunktur zusätzlich an, dann sind die Preise hoch, die Investitionen teuer. Wenn die öffentliche Hand zu Zeiten einer Flaute Ausgaben zurpück führt, wird die Konjunktur zusätzlich geschwächt, Arbeitsplätze zusätzlch gefährdet, Sozialausgaben und -abgaben zusätzlich gesteigert.
Also: jetzt muss die Musikhalle, das Parkhaus, Kindergärten gebaut, Schulen renoviert, Kanäle saniert werden! Auf Deubel-komm-heraus! Und auf Pump, was denn sonst!!?? Jetzt sind die Preise und die Zinsen niedrig.
Wenn die Wirtschaft wieder boomt, dann ist Sparen angesagtund Rückzahlung der Schulden, dann muss der Kämmrer (die Kämmrerin) geizen.
Auch konsumptive Ausgaben zu kürzen, also Arbeitsplätze in der Verwaltung etwa zu streichen, ist zur Zeit falsch. Im Gegenteil: stellt zusätzliche Lehrer, Betreuer, Jugendleiter .... ein. Streicht das 13. Monatsgehalt, das Urlaubsgeld, wandet Vollzeitstellen in Teilzeit um. Aber schickt die Leute nicht auf die Strasse.
Der nächste Aufschwung kommt bestimmt (wenn Ihr Euch nicht krank spart), dann ist Verzicht angesagt!
Hermann Kruse, Verein Bürgernetz
schrieb am 09.01.2002 um 14:36 Uhr:
Die Einträge in diesem Forum werden von der Stadt verfolgt und wurden in dem Interviewmit Frau Bickeböller (Stadtkämmerin) von Seiten des Vereins Bürgernetz nochmals plaziert.
Frau Bickeböller zeigte sich sehr interessiert und wünscht sich zukünftig mehr Rückkoppelungzur Bevölkerung und dessen Meinung über den Weg Internet. Der Verein Bürgernetz hat seineUnterstützung zugesagt und wird entsprechenden Kontakt mit derStadt halten. Eine ersteIdee setzen wir gerade um, sie wird in Kürze hier erscheinen.
Wir vom Verein Bürgernetz sehen hier eine gute Chance für eine aktive und erfolgreicheBürgerbeteiligung.
Peter Peisert aus Münster
schrieb am 09.01.2002 um 14:15 Uhr:
Das sind ja alles ganz nette Sparvorschläge, aber glaubt Ihr, dass von den Verantwortlichen auch nur einer die liest, geschweige denn umsetzt?
Lara Heßling aus Münster
schrieb am 08.01.2002 um 21:01 Uhr:
Wirft die Stadt nicht Geld für das Sendfeuerwerk, dass drei mal im Jahr stattfindet zum Fenster raus?Ich denke schon. Ich frag mich ob das wirklich nötig ist. Reicht es nicht beim Sommersend ein Feuerwerk zu veranstalten?
Rita Bödding aus Münster
schrieb am 07.01.2002 um 14:05 Uhr:
Kosten sparen kann man bestimmt, in dem man z.B. beim Standesamt Bearbeitungszeiten optimiert. Um meine Hochzeit anzumelden musste ich 3 Mal hin und die Zeit der Beamten/innen in Anspruch nehmen. Da läuft doch irgendwas falsch, wenn dann auch noch 3 oder mehr Beamte/innen eine halbe Stunde Bearbeitungszeit für 5 Kunden brauchen. Speziell, dass sie alle Wege persönlich machen müssen und manche Akten immer noch nicht online für sie zur Verfügung stehen kostet Zeit!Gelder sparen könnte man auch, wenn gewisse Strassenarbeiten gleichzeitig durchgeführt werden würden. Und nicht wie in der letzten Zeit üblich geworden, den Hansaring mit Baustellen zu übersähen, alle Fahrbahndecken wieder herzustellen und nach sehr kurzer Zeit die gleichen Löcher wieder aufzureissen.Gelder streichen sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall bei Schulen, Schwimmbädern und der Stadtbücherei.
Peter Peisert aus Münster
schrieb am 04.01.2002 um 18:27 Uhr:
Guckt Euch an, was die Nichtstuer im Aufsichtsrat der Stadtwerke verdienen und Ihr wisst, wo Ihr sparen könnt!!!Außerdem: Es kommt keiner um, wenn mal ein Kieselstein auf einer Straße falschliegt; der typische Ordnungswahn der Stadt gerade bei der Straßenausbesserung ist im Vergleich mit anderenStädten kaum zu fassen.Und dann fällt Euch nichts besseres ein, als bei der Kultur und bei den Sportvereinen zu sparen. Ihr intellektuellen Armleuchter!!!
Thomas (fasti@muenster.de) aus Münster
schrieb am 03.01.2002 um 19:04 Uhr:
... auf jeden Fall die Stadtwerke (und viele andere Beteiligungen) behalten - die werfen jedes Jahr Gewinn ab, in die Stadtkasse. Und das ist mittelfristig günstiger, als der EINmalige Geldregen für Prestigeprojekte.
J.Schmitt (jschmitt@muenster.de) aus Münster
schrieb am 02.01.2002 um 10:17 Uhr:
Sparen müßen wir alle!Wir alle? Nein unsere Sozialhilfe Bezieher nicht.Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassenich weiß daß es auch viele Bezieher gibt die auf Sozialhilfe Unverschuldet angewiesen sind.Von denen Rede ich auch gar nicht jeder kann in Not geraten und ist dann auf Hilfe angewiesen.Ich Rede von denen die jung, Gesund und Faul sind,allso von denen die sich regelmäßig Mittags in irgendwelchen Sendungen wie Z.B.Vera am Mittag oder Andreas Türckauch noch Vorstellen und öffentlich zu geben das sie von der Sozi besser leben können als wenn sie Arbeiten und Steuern Zahlen müßten.Das gibt mir zu Denken! Und das ist bestimmt nur die Spitze des Eisberges
Andrea
schrieb am 01.01.2002 um 17:58 Uhr:
Ich bin in Münster aufgewachsen, wohne seit ein paar Jahren nicht mehr hier, bin aber noch regelmäßig zu Besuch. Wer mal über den Tellerrand hinausschaut, merkt schnell, dass Münster die letzten Jahrzehnte im Vergleich mit anderen Städten unglaublich im Überfluss gelebt hat: welche Stadt gleicher Größe kann sich wohl 9 Hallenbäder und 4 Freibäder leisten? Und die Stadtwerke haben immer die neuesten Busmodelle?! Von riesigen Baumaßnahmen wie z.B. dem Umbau der Umgehungsstraße oder dem Bau des Stadthaus 3 etc. ganz zu schweigen. Während ärmere Städte schon seit Jahren den Gürtel enger schnallen müssen und dabei auch sehr unbequeme Entscheidungen fällen müssen, wird hier das Geld immer noch mit vollen Händen ausgegeben. Wer sich z.B.über den schlechten Zustand von Schulen beklagt, soll einfach mal in Städten nachfragen, wo man im Wesentlichen damit beschäftigt ist, Schulgebäude vor dem Zusammenbruch zu bewahren - und das ist kein Witz sondern die Realität. Also - wenn in Münster die Musikhalle oder das Parkhaus unterm Kreisel (worauf man meiner Meinung nach gut verzichten könnte) nicht gebaut würde, wäre das sicher kein Drama, sondern die Stadt würde nur auf absolute Luxusgüter verzichten müssen, die andere Kommunen sich schon lange nicht mehr leisten können.
Paul aus Münster
schrieb am 31.12.2001 um 15:04 Uhr:
Will die politische Mehrheit in dieser Stadt wirklich sparen? Natürlich - am Einfluß auf kommunale Wirtschaftpolitik. Wer die Stadtwerke an einen Konzern verscherbeln will, um mit den Einnahmen pünktlich zur nächsten Kommunalwahl Schulen anstreichen zu können dem sind die künftigen Kommunalfinanzen letztlich egal.Noch ein Tipp an die Parkhaus- und Musikhallenfetischisten: fangt endlich an, die Raser und Falschparker richtig zur Kasse zu bitten.Paul
Max Mustermännchen (hab@ich.net) aus ms
schrieb am 30.12.2001 um 12:41 Uhr:
unglaublich - das mit "max" soll wohl ein verspäteter aprilscherz sein ??!!ich soll mein kleingeld für unnütze projekte wie parkhäuser oder musikhalle abgeben ?? ja spinnen die denn hier alle ???
Waldemar Wurstzipfel (Bello@wuff.de) aus La La Land
schrieb am 29.12.2001 um 01:07 Uhr:
die sollen 'mal an ihren Strukturen arbeiten ...!Ik maak Di dat ...
Thomas (schmidt@muenster.de) aus Muenster
schrieb am 27.12.2001 um 15:11 Uhr:
erster Tip, der Oberbuergermeister auswechselndie Rot Gruene Stadtregierung hat einen Ueberschuss von 170 Mio. DM hinterlassen. Dieser ist innerhalb kurzer Zeit verbraucht worden, --komisch. !!!zweiter Tip, Spenden an Golf Klubs iin Zukunft unterlassen.Die Muensteraner Ausschreibungsmentalitaet aendern.Fazit, siehe Tip 1GrussThomas
Peter aus MS
schrieb am 27.12.2001 um 00:28 Uhr:
Den Reichen mehr Steuern abknöpfen und Globalisierung sozialverträglich gestalten. Lest die entsprechenden Fachbücher !
H Hempel aus Münster
schrieb am 25.12.2001 um 20:53 Uhr:
Es ist ja schon auffällig auf welch große Resonanz der geplante Bau der Musikhalle in diesem Forum stößt. Da sollten die verantwortlichen Politiker der Stadt vielleicht umdenken und etwas errichten, was das Bürgerherz höher schlagen läßt, statt nur den Zorn auf sich zu lenken... Ich denke da z.B. an einen Golfplatz vor dem Schloss! Wenn man dann noch eben die etwas störende Straße unterirdisch verschwinden läßt und somit Raum schafft, für kleine Souveniershops und ein ordentliches Clubhaus - und vielleicht eine Tribüne, von der aus wir Till zujubeln können, wenn er wacker von Loch zu Loch schreitet - dann würden gewiss die Gelder in Strömen fließen!Auch schön wäre in diesem Zusammenhang die Idee, daß Schloss als Hotel herzurichten. Die Studenten, das faule Pack lungern da doch eh nur rum. Die könnten dann was anständiges tun und dort als Page, oder in der Küche arbeiten.
Stefan (Suacron@t-online.de) aus Münster
schrieb am 25.12.2001 um 06:58 Uhr:
Tach!(bin KEIN Stättischen mitarbeiter in GEHEIMER MISSION - sollte jedem klar werden wenn er meine rechtschreibung sieht!!! lol - jetzt ERNST!!)Zunächst möchte ich DIE STADT verteidigen, denn Sie ist nicht wirklich DER TÄTER:Die Stadt ist doch gezwungen den ETAR zu verbrauchen (wofür.. ist ne andere sache(ich denke da an soviele DUMME "verkehrs-nützliche" Strassen änderungen....)) HAUPTSACHE er ist weg, um die selbe Summe nächstes Jahr wieder zu bekommen!!!Das ist im grund Gedanken nicht falsch, denn wer kann wissen ob mann sie (die Summe) im nächsten Jahr nicht wirklich gebraucht!Aber genau da liegt der Fehler!!!!Es sollte nicht einen Etar für eine sache geben der dann auf biegen und brechen ausgegeben werden muss! Es sollte möglich (zulässig) seien ihn dann für WICHTIGERE PROBLEME !! (und ichdenke das "HAUSHALTSLOCH" ist einens!) umzuwandeln! Sozusagen als "belohnung für gutes und wirtschaftliches denken und handeln!" (na, wäre das nix??)-(aber das denke ich, ist nicht VON HIER AUS zu beeinflussen!!!)MUSIKHALLE.....hmm.... ich denke nicht das MS eine geberaucht!Das Problem mir dieser Stadt ist das sie nur auf dem Papier so gross ist!! In Wirklichkeit aber garnicht soviele Einwohner hat! Bedingt durch den regen "durchfluss" an Studenten die hier gemeldet sind, aber an den Wochenenden NACH HAUSE FAHREN und NICHT in die NEUE MUSIKHALLE GEHEN!!! Unterschätzen sie die zahl derer nicht (ich bin jugentlicher,partygänger,zielgruppe und habe ungefähren einblick wieviele Studenten am Wochenende in dieser Stadt sind!)....so fertig....melde micht wieder... cu :)und denke drüber nach!!!
Andreas Roelen (roelen@muenster.de) aus Münster
schrieb am 20.12.2001 um 20:10 Uhr:
Gibt es eigentlich irgendwo Material, wie genau sich die geplanten (und vieleicht sogar die tatsächlichen) Ausgaben zusammensetzen?Im Internet? Oder in gedruckter Form?
Ralf aus Münster
schrieb am 18.12.2001 um 16:41Uhr:
keine Musikhallekein Preußenparkkein Parkhaus unterm Kreisverkehrdas Theater schließen
Martin aus Münster
schrieb am 18.12.2001 um 14:41 Uhr:
Allein die grauenvolle Verkehrspolitik in dieser Stadt biete genug Raum, um viele Löcher im Haushalt zu stopfen ; so viele "Parkplätze" voller Falschparker, kein Interesse der Stadtverwaltung an den dafür anfallenden Gebühren...Dazu sollen dann Unsummen für eine Musikhalle ausgegeben werden, die keiner benötigt, außer denen, die dann sehr viel Geld für die Karten ausgeben. Allein die Planungssummen sind enorm.Dann Raser in Münster! Stoppen und abkassieren
Florian Rasche (flori@muenster.de) aus Münster
schrieb am 18.12.2001 um 00:25 Uhr:
> Ich bin froh, dass unsere Kinder morgens in der Schule nicht frieren> müssen.Ihre Kinder sind folglich nicht auf dem Schiller? Da funktioniert die Heizung zur Zeit nämlich nur, wenn man sie morgens lieb darum bittet.Und warum? Die neue elektronische Steuerung, die theoretisch für jeden Raum einzeln die Temperatur optimal regelt, spinnt.Sparen find ich ja im Prinzip prima, und bei der "Weltraumheizung" an Schulen läßt sich da sich einiges machen.Aber auf die Idee, im Winter die Heizung umzurüsten kann auch nur die Stadt kommen. Für den Winterschlaf braucht man ja schließlich keine Heizung. ;-)
Christoph Mertens (mertensc@muenster.de) aus Münster
schrieb am 17.12.2001 um 14:39 Uhr:
Ich bin froh, dass unsere Kinder morgens in der Schule nicht frieren müssen; aber dass eine ganze Schule bis in die späte Nacht hoch aufgeheizt wird, nur weil in der einen oder anderen Klasse z. B. die Volkshochschule einen Kurs abhält, ist für mich ziemlich unverständlich. Die Kreuzschule beispielsweise ist (zumindest am Mittwoch) abends derart überheizt, dass sämtliche Fenster des entsprechenden Klassenraumes geöffnet(!) werden müssen, damit es einigermaßen erträglich wird.Ich denke, hier gibt es einiges zu sparen...
Marco Hartmann (marco.hartmann@freenet.de) aus Münster
schrieb am 16.12.2001 um 23:43 Uhr:
Und dann bekommen unsere Politiker auch noch immer mehr Diäten !!!Dabei werden die immer fetter !Ist das komisch oder was ?Da oben mal kürzer treten !!!!!!!!Warum immer wir ?Jetzt reicht es !!!!!!!!
Marco Hartmann (marco.hartmann@freenet.de) aus Münster
schrieb am 16.12.2001 um 23:34 Uhr:
Ich wundere mich wie man für die Reparatur und Vollsperrung (nicht Erneuerung) der Mini-Brücke über die Werse zwischen Gremmendorf und Angelmodde sechs (!!!!!!!!!) lange Monate brauchen kann !Die Kosten die dadurch entstanden sind (und die Arbeiten sind noch nicht beendet) müssen unvorstellbar sein.Der Bau einer komplett neuen Brücke mit einer einwöchigen Umsetztphase wäre wesentlich billiger gewesen.Nicht nur das, sondern ich muß um 1 kilometer zu überbrücken auch noch riesige Umwege fahren die mich (!!!) Geld kosten. Bauplanung !!! heißt das Stichwort an das die Stadt sich mal erinnern sollte. Ich soll auch noch was Spenden ? Sollen mal lieber ein wenig besser Planen ! Verdammt nochmal !
ulrich (buder@muenster.de) aus Münster
schrieb am 12.12.2001 um 12:28 Uhr:
In Münster werden Straßen und Bürgersteige (z.B.bei mir in Handorf) erneuert, obwohl sie sich noch in einem Zustand befinden, der den meisten deutschen und allen italienischen Städten alle Ehre machen würden.Für 30.000 DM soll der Boniburger Wald umgestaltet werden. Wozu??
Christine (c.kiss@sympatico.ca) aus Canada
schrieb am 12.12.2001 um 04:33 Uhr:
Wohne schon seit vielen Jahren in Canada, interessiere mich aber noch immer dafuer was in Deutschland vor sich geht. Was Sparmassnahmen betrifft (und nicht nur in Muenster!): gibt es eigentlich heute immer noch "Weihnachtsgeld", d.h. 13. und sogar manchmal ein 14. Gehalt? Das waere in der heutigen Zeit unverantwortlich,wo so viele keinen Job haben. Also: Weihnachtsgelder streichen (solchen Luxus gibt's wohl nur in Germany!) und dann auf den Aemtern die vielen ueberfluessigen, mit dem Federhalter wackelnden "unkuendbaren" Beamten nach Hause schicken! Viel Glueck beim Sparen!!!
Thomas (inside@muenster.de) aus Münster
schrieb am 04.12.2001 um 15:30 Uhr:
Wer sparen will muss sich jeden einzelnen Ausgabenposten genau ansehen und durchkalkulieren.. In Münsterwird an vielen Stellen das Geld immer noch zum Fenster rausgeschmissen. Zum Beispiel ist es verwunderlich das jedes Jahr zu Weihnachtenan den unmöglichsten Stellen neue Ampelanlagen montiert werden. Da sieht immer so aus, als wenn dasder Haushalt noch schnell leergeräumt werden muss damit es im neuen Jahr das gleiche Geld gibt.Desweiteren brauchen wir keine Musikhalle und kein neues Stadion solange das nicht ausprivatwirtschaftlicher Kasse bezahlt wird. Jede Theaterkarte wird mit ca. 130 DM gesponsert aber jederKinogänger muss alles aus eigener Tasche bezahlen. Ich denke, bei genauer Betrachtung des Gesamthaushaltesund ein bisschen Mut zur Kürzung der spektaulären Posten, ohne Lobby- oder Parteigeplänkellässt sich mindestens die doppelte Summe, sprich 200 Mio DM einsparen. Es traut sich nur keinerden Mund auf zu machen.
Klaus aus Münster
schrieb am 02.12.2001 um 22:41 Uhr:
Es ist schon erstaunlich, da wird geklagt, dass kein Geld mehr in der Stadtkasse sei, und deshalb zwingend die Stadtwerke verkauft werden müssten, aber zeitgleich wird der Bau einer Musikhalle gefordert (für wen überhaupt), die nicht nur Baukosten mit sich bringt, sondern auch langfristig defizitär läuft (siehe andere Städte). Darüberhinaus noch ein Parkhaus am Kreisel. Das Geld für den Albersloher Weg (25 Mio)und Umgehungsstrassenunterführung (35 Mio) ist ja schon weg.Ein Geschäft wie die Wasserversorgung, dass langfristig immer Geld in die Kasse spült (zwar nicht soviel auf einmal, dafür aber dauerhaft) hingegen soll verkauft werden, weil Tillmann und Konsorten die Dollarzeichen in den Augen stehen haben. Verkehrte Welt.
chris aus MS
schrieb am 02.12.2001 um 18:02 Uhr:
Wenn die Gewerbesteuereinnahmen zurück gehen, sollte man mal schauen, wieso. Es kann nicht sein, daß Geschäfte( alt eingessene) schließen müssen, weil sie die Pacht nicht mehr bezahlen können. Kein GELD keine MUSIKHALLE.Auch auf dem Personalsektor könnte man veränderungen vornehmen. Man könnte z.B. den Feuretechnischendienst vom Rettungsdienst trennen. Der Rettungsdienst braucht nicht mit Beamten besetzt zu werden. Dies geht auch mit Hilfsorganisationen( bestes Beispiel Kreis Coesfeld oder Städte im Ruhrgebiet, wo Feuerwehr und Hilfsorganisationen nebeneinander Arbeiten).Es sollte aufjedenfall zur Zeit überlegt werden, ob eine Musikhalle oder sog. moderne Kunst sein muß.
humsel (humsel@surfeu.de)
schrieb am 02.12.2001 um 14:44 Uhr:
also, ich habe schon eine ungefaehre vorstellung, wie die versuchen werden, das haushaltsloch zu stopfen: sie werden die anzahl dieser &$%! motorrad-cops, die nix besseres zu tun haben, als geldarme studenten bei der uebertretung der rotphase der parkplatzausfahrtsampel um 11,2 sek(nach stoppuhr) abzuzocken, verdoppeln, das bringt naemlich jedesmal 150,- + bearbeitungsgebuehren. und wenn wir schon beim abzocken sind: vielleicht sollten die zahllosen aemter mal auf mark und bein von unabhaengigen institiutionen auf deren effizienz untersucht werden, da schlummert meiner meinung nach ein nicht unerhebliches sparpotential(jaja, ich weiss schon, das sind groesstenteils bundes- und landesgelder, aber trotzdem). ich plaediere hier nicht fuer massenentlassungen, aber jedes unternehmen muss sich ja schliesslich in punkto kosten/nutzen verhaeltnis auch kontrollinstanzen unterziehen, und das duerfte auch den etwas sparsameren umgang mit steuergeldern foerdern, und warum sollten bitte beamte die einzige berufsgruppe bleiben, die in haerteren zeiten nicht von noetigen umstrukturierungsmassnahmen getroffen werden? das problem ist ja nur, dass die leute, die die entscheidungen treffen, ungern ihrer eigenen berufsgruppe schaden...
Rike (rike_gemassmer@web.de) aus Münster
schrieb am 28.11.2001 um 14:00 Uhr:
Nicht denken: Wieviel Geld haben wir und für was geben wir es aus; sondern was brauchen wir und wieviel müssen wir ausgeben. Wo können wir als Stadt die Kosten geringer halten.In der Weihnachtszeit sparen ist schwer (aber möglich). Kontinuierlich sparen über die Monate hinweg.
Heinz aus Münster
schrieb am 27.11.2001 um 21:58 Uhr:
Die Privatisierung der Stadtwerke würde sicher verbesserte Leistungen und wettbewerbsfähigere Preise sowie geringere Belastungen für die Stadt bringen. Ein gesunder Wettbewerb hat hier schon manche Wunder bewirkt. Aus den Erlösen der Veräußerung könnten sicher viele Löcher in den Kassen gestopft werden.
Christian aus Münster
schrieb am 26.11.2001 um 20:32 Uhr:
Ich kann nur eins sagen,die Personalkosten werden schon seit jahren gedämpft wie es nur geht,es gibt heut zu tage in der stadtverwaltung viele auf 3 oder 4 jahre beschränkte arbeitsverträge und die beamtenzahl nimmt auch stetig ab,ebenso werden viele positionen die z.b. gd sind nur mit leuten aus dem md besetzt um kosten zu sparen.
M. Keller (m@keller-ms.de) aus Münster
schrieb am 26.11.2001 um 16:58 Uhr:
Manchmal ist es ganz einfach zu sparen:Weg mit den Plänen für eine neue Musikhalle!!!Niemand vom Rat hat bisher konkrete Zahlen über die Folgekosten vorgelegt.Hier ensteht ein neuer Subventionskostenfaktor!Und warum?Nur weil eine pseudoelitäre Minderheit dies so will, der überwiegende Teil der Bevölkerung will nämlich keine Musikhalle.Aber jeder profilneurotische Rat dieser Stadt will sich ja ein Denkmal setzen.Siehe Stadtbücherei und und und
Kalli aus Münster
schrieb am 23.11.2001 um 20:30 Uhr:
Wenn die Stadt kein Geld hat kann sie auch nix ausgeben. Das ist jedem vernünfigem Haushalt auch so. Geld was ich nicht habe, kann ich auch nicht ausgeben!! Also KEIN Parkhaus am Kreisel, KEINE Musikhalle, KEINE unnötigen Ausgaben mehr und SPAREN SPAREN und nochmals SPAREN !!! Aber das Problem ist ja das die Stadt Geld genug hat, es aber für igrendwelchen Sch... ausgibt anstatt es sinnvoll einzusetzten. Ich dachte Rot-Grün macht schon viel Mist aber die CDU ist ja auch nichtbesser..und das Tilli unser Tafelsilber verkaufen will..tztztz Mein Gott der Kerl war vor der Wahl so viel versprechender Politiker und jetzt ??? Wenn er in der Öffentlichkeit auftaucht dann nur um irgendwelchen Mist zu machen. Wenn kann man denn noch wählen ???
Lemo
schrieb am 23.11.2001 um 17:28 Uhr:
Vor weniger als 10 Jahren hat die Stadt Gewerbesteuereinnahme von etwas über 200 Mio DM gehabt. Damals war die Stadt nicht pleite! Heute ist die Steuereinnahme oberhalb von 300 Mio DM und die Stadt ist pleite! Das verstehe wer will. Ich nicht!Die verantwortlichen Politiker sollten ihre Klientelpolitik mit teuren Prestigeprojekten und den Filz in der Verwaltung überdenken und endlich den Bürgern ihr Geld zurückgeben.Der teilweise Verkauf der Stadtwerke ist hierbei nicht hilfreich, da die Einnahmesituation der Stadt über die Gewinne der Stadtwerke nachhaltig verschlechtert wird.
Lioba Domann-Koch aus Altenberge
schrieb am 22.11.2001 um 18:09 Uhr:
Wieso lese ich dann am 22.11. inder Zeitung,daß es soundsoviel neue Baumbeleuchtungen in der Adventszeit gibt? Glaubt irgendwer, daß durch diese Mehrbeleuchtung mehr Leute in dei Stadt kommen?.......Was kostet das?
Fischer (fischerw@muenster.de) aus Münster
schrieb am 20.11.2001 um 09:51 Uhr:
Was die sog."Prestigeprojekte" angeht, kann man auch eine langfristige Strukturwirksamkeit annehmen - aber in Zeiten knapper Kassen sind diese schwer durchzusetzen.Ärgerlich finde ich so Ausgaben wie die irre teure "Neubeschilderung" der Radwege. Sie waren offensichtlichg alle beschildert, aber halt nicht einheitlich. Eine grosse Ausgabe für wenige "Nutzer".Und der Ärger wird nicht kleiner, dass 334.000,00 DM Fördermittel an die Stadt geflossen sind - das ist auch Steuergeld und fehlt den Kommunen bei den Schlüsselzuweisungen. Die Liste liesse sich fortsetzen.ein rdafahrender Steuerzahler
Gerd von Kannen (g.vonkannen@muenster.de) aus Münster
schrieb am 18.11.2001 um 22:39 Uhr:
Der Auftritt von OB Tillmann bei der Betriebsversammlung der Stadtwerke soll, wie ich aus glaubhafter Quelle gehört habe, erbärmlich gewesen sein;auf die Frage, ob die Arbeitsplätze sicher seien, gab es von ihm kein eindeutiges "Ja!". Eigenbetriebe einer Stadt sind als kommunale, öffentliche Versorgungsangelegenheit keine Sache für eine Privatisierung mit Bestrebung nach maximalem Gewinn für eine sogenannten "stategischen Partner" (eine lächerliche Umschreibung!) auf Kosten von Qualität und Leistung. Sparen? Dann vergesst schnell das Parkhaus unter dem Ludgeri-Kreisel und andeer Prestige-Objekte (wie schon von anderen ausgeführt)!!!
Hegel aus münster
schrieb am 18.11.2001 um 21:42 Uhr:
Mein Vorschlag wie man das Haushaltslochin Münster stopfen könnte.Man hätte den vor kurzem noch so umstrittenenPreis nicht Helmut Kohl überreichen sollensondern der Stadt Münster.Bei der Stadt Münster wäre der Preisbesser aufgehoben gewesen.
Manfred aus Münster
schrieb am 18.11.2001 um 13:29 Uhr:
Wenn es um die städtischen Finanzen so schlecht bestellt ist, sollten zuerst auf die Ausgaben für Prestigeobjekte wie die Musikhalle oder das Parhaus am Ludgerikreisel verzichtet werden.
karin aus Münster
schrieb am 15.11.2001 um 19:53 Uhr:
Es wäre sehr sinnvoll, weitere nicht genehmigte Ausgaben, wie für das sogenannte Abwasser-Denkmal am Ring, zu verhindern. Wozu gibt es Gremien, die über derartige Ausgaben entscheiden? Es ist für mich rätselhaft, daß sogar der Abriß noch aus Stadtgeldern bezahlt wird, anstatt die Kosten dem Verantwortlichen zu überlassen.
Dieter (buthibuth@netscape.net) aus Münster
schrieb am 15.11.2001 um 18:09 Uhr:
Viele Bürger schimpfen auf den immensen Personalapparat der Stadt, der bekanntermaßen natürlich einen großen Teil der Ausgaben im städ. Etat ausmacht.Hat einer dieser Kritiker vielleicht auch einmal darüber nachgedacht,auf welche Leistungen der öffentlichen Hand er bei Personaleinsparungen verzichten muß, oder welche (schon heute als ärgerliche) Wartezeiten er bei der Erledigung seiner Anliegen durch Ausdünnung des Personals (gleiche oder Mehrleistungen durch immer weniger Personal) zusätzlich in Kauf zu nehmen bereit ist? Aufgabenkritik ist angezeigt vor dem Hintergrund, die patologische Sucht einiger unserer Stadt-Politiker einzudämmen,sich dem Erfolg im Geldausgeben durch Bedienung Ihrer eigenen Klientel um der Wiederwahl Willen bedingungslos unterzuordnen.
Norbert aus Münster
schrieb am 15.11.2001 um 17:09 Uhr:
Ich glaube nicht, dass es der Stadt Münster so schlecht geht. Wenn noch genügend Geld für eine Musikhalle zur Verfügung steht, dann scheint der Schuh noch nicht zu drücken. Dann lasst uns doch die Musikhalle erst dann bauen, wenn wir auch tatsächlich das Geld dafür "über" haben.Ansonsten könnte man ja glauben, unsere Stadt(ver)räte(r) folgen dem Motto: "Lasst uns die Mäuse verprassen, solange noch welche da sind". Und damit meine Damen und Herren Stadträte sind Sie keine besonders geeigneten Vorbilder und in höchstem Maße unglaubwürdig. Hauptsache die eigenen Bedürfnisse sind im Tockenen.
Hermann aus Münster
schrieb am 15.11.2001 um 15:38 Uhr:
Wenn man soviel Geld sparen muss, dann schaut man sicher zunächstauf den größten Ausgabenbereich. Doch das ist zu wenig. Notwendig isteine aktive und vollständige Auseinandersetzung mit den Leistungen derStadt. Wenn man diese an sinnvollen Stellen zurückfährt, was wohl auchnotwendig ist, dann betrifft das letztendlich auch die PersonalausstattungStadt. Deswegen halte ich es für den besseren Weg, sich1.) mit den Leistungen und erst dann2.) mit der notwendigen Personaldeckezu befassen.
Klaus Otto aus Münster
schrieb am 14.11.2001 um 17:28 Uhr:
Erstens : Vor Jahrzehnten, zu Zeiten, als die SPD noch mit der FDP in Bonn regierte, kam keine Rede eines CDU-Politikers ohne die Forderung nach einem "Kassensturz" aus. Genau den brauchen wir in dieser unserer Stadt auch. Ohne zu wissen, WIEVIEL gespart werden soll, kann man ja wohl nicht ernsthaft über das WIE miteinander reden.Zweitens : An der Küste gibt's einealte Regel: Ein Deich muss da geflickt werden, wo er gebrochen ist. Sonst nützt es überhaupt nichts, rundherum die Deichkrone zu erhöhen. Also: Wenn das Haushaltsloch durch schwindende Gewerbesteuereinnahmen entsteht, muss man gefälligst auch den Damen und Herren Sharholder die Daumenschrauben ansetzen. Da müssen dann auch Schröder & Co. ran.Drittens :In Münster fällt einem ja schon das eine oder andere ein, was man nicht unbedingt braucht. Wer z.B. um jede zweite städtische Linde hunderte von Glühbirnen im Dezember braucht - bittschön - der soll sie auch selbst bezahlen (und die Anbringung auch).